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Archiv
Zertifizierung der Broschüre "Fragen und Antworten zum
Cochlea-Implantat"
durch die Stiftung Gesundheit
'Wissen ist die beste Medizin' (2011)

Die
Gutachter bewerten die Broschüre als
sachlich zutreffend und informativ.
Es gibt keine Bevorzugung einzelner
Firmen (geht ja nur
um eine Methode
- innerhalb derer die verschiedenen
Möglichkeiten ausreichend umrissen
sind).
Die
Broschüre entspricht vollständig den
Anforderungen und Maßgaben der
Stiftung Gesundheit.
Stiftung Gesundheit -
gemeinnützige
rechtsfähige Stiftung bürgerlichen
Rechts
Behringstraße 28a, 22765 Hamburg
http://www.stiftung-gesundheit.de
Wir sind Weltrekord!!!
(September 2010)
Guinness erkennt Tennis-Rekord in
Herford an!
Zahlen
haben im Leben von Chris Masurenko
und Dennis Heitmann schon immer eine
wichtige Rolle gespielt. Doch eine
Zahl wird in Zukunft für den
Diplom-Geologen und den
Wirtschaftsmathematiker eine
magische sein: die 293526! Unter
dieser Identifikationsnummer führt
„Guinness World Records“ ab sofort
den offiziellen Weltrekord im
Dauertennis- Einzelmatch. Und zwar
über sage und schreibe 55 Stunden, 55
Minuten und 55 Sekunden.
Von 06.
bis 08. August hatten sich Masurenko
und Heitmann auf einen langen Weg
der Leiden gemacht, der mit einem
fantastischen Weltrekord endete und
nun im bekannten Guinness-Buch der
Rekorde festgeschrieben ist. „Wir
sind Weltrekord!!!“, prangt in
großen roten Lettern in der E-Mail,
die Chris Masurenko aus dem
brasilianischen Busch nach good old
Germany geschickt hat. Und,
Masurenko wäre nicht Mausurenko,
wenn ihm nicht sofort das falsche
Datum aufgefallen wäre, das die
Guinness-Verantwortlichen dem Event
bei der TSG Herford zugeordnet
haben: 05. bis 08. August steht auf
der offiziellen Rekord-Bekanntgabe
der Engländer. „Das werde ich
natürlich noch berichtigen“,
statuiert der Vater eines CI-versorgten Sohnes.
Alle
Mühen und Entbehrungen der
vergangenen Wochen und Monate haben
sich also gelohnt. Denn, neben dem
Rekord fürs Revers war es vor allem
ein Rekord für die Herzen. „Das
Wichtigste bleibt für mich auch
weiterhin der emotionale Part und
der Spendenerfolg für die Deutsche
Cochlear Implant Gesellschaft.“
Hintergrund: Heitmann und Masurenko
spenden den kompletten Erlös des
Events an die Deutsche Cochlear
Implant Gesellschaft (DCIG). Für die DCIG ist die
grandiose Aufklärungsarbeit, die von
allen Beteiligten geleistet wurde,
von besonderer Bedeutung.
Auf der Anlage der Herforder klärten
beispielsweise Mitglieder der TSG,
die vorher so gut wie nichts über
das CI wussten, andere Besucher über
die elektronische Innenohrprothese auf, nachdem sie durch die
Vertreter der DCIG selbst entsprechend informiert
worden waren. Die umfassende
Pressearbeit trug ein Wesentliches
dazu bei, dass die DCIG ihrem Ziel,
das CI so bekannt zu machen wie den
Herzschrittmacher, einen gewaltigen
Schritt näher gekommen ist.
Hermann Pohlmann, Präsident
der Tennisspielgemeinschaft Herford,
wartet derzeit noch die letzten
Spendeneingänge ab. Es bleibt also
spannend.
Letztendlich wird auch diese
Spenden-„Zahl“ eine magische sein,
und zwar einerseits für die beiden
Akteure und die fleißigen Helfer der
TSG – sie haben den Weltrekord im
Dauertennis erst
möglich gemacht – andererseits aber
vor allem für die DCIG: Denn diese
Form der Zusammenarbeit im Sinne des Cochlea-Implantates ist
bisher einzigartig. Jawoll, wir sind
Weltrekord!
Michael Loskarn, Geschäftsführer der
DCIG
Leipzig, 25. September 2010
ADAC-Fahrsicherheitstraining für
junge Hörgeschädigte mit und ohne CI
Auf
Initiative des
CIV Mittel-deutschland findet am 25.
September ein kostenloses
Fahrsicherheits-training auf dem ADAC-Gelände in Leipzig statt. Die ideale
Chance, das eigene Fahrvermögen
deutlich zu verbessern.
Profitrainer üben mit Euch vom
Schleudern bis Bremsen auf glatter
Straße alle möglichen
Gefahren-situationen. Ein Tag, der
nicht nur weiterbringt, sondern
bestimmt auch viel Spaß macht.
Möglich ist das Training auch für
17-Jährige, die den Führerschein
haben und am begleiteten Fahren
teilnehmen. In diesem Fall müsste
die Begleitperson dabei sein.
Das
Training wird mit dem jeweils
eigenen Auto durchgeführt.
Gegebenenfalls kann auch ein PKW zur
Verfügung gestellt werden. Die
Anmeldung sollte bis spätestens 05.
September an Walther Seiler
erfolgen. Bei mehr als 12
Anmeldungen geht es nach Eingang der
Anmeldungen. Nähere Informationen
finden Sie
hier bzw. auf
schnecke-online. Hier geht es zur
Anfahrtsskizze.
Kontaktdaten:
Cochlear Implant Verband
Mitteldeutschland
Walther Seiler, 1. Vorsitzender
Postfach
110712
06021 Halle
Telefon: (0345) 27993389
E-Mail: Walther.Seiler@web.de
Juli
2010:
DCIG-Vizepräsident Dr. Lutz Detlef
Stückgen zurückgetreten
Leider
müssen wir mitteilen, dass Dr. Lutz
Detlef Stückgen – er wurde auf der
DCIG-Generalversammlung am 24. April
2010 in Köln einstimmig gewählt – am
12. Juli mit sofortiger Wirkung
seinen Rücktritt erklärt hat.
Präsidium und Geschäftsführung der
DCIG bedauern dies sehr. Wir danken
ihm für sein Engagement für die DCIG
und für den BayCIV und wünschen ihm
für die Zukunft alles Gute.
Franz Hermann, Präsident der DCIG
Wirbelsturm entfacht: "Haben
gehörlose Kleinkinder ein Recht auf
ein CI?"
In der deutschen CI-Welt
herrscht derzeit Sturmwarnung: Ein
zu anfangs "laues Lüftchen" - der
Aufsatz „Haben gehörlose Kleinkinder
ein Recht auf ein Cochleaimplantat?“,
erschienen in der Abteilung
„Neuroethik & Neurophilosophie“ der
Zeitschrift Nervenheilkunde, Heft 4,
2010, S. 244–248, von Dr. Sabine
Müller und Ariana Zaracko - hat sich
in den vergangenen Wochen zu einem
veritablen Wirbelsturm entwickelt.
Ein Wirbelsturm der den beiden Damen
nun gewaltig um die Ohren pfeift!
Lesen Sie hierzu die
Stellungnahme der DCIG. Außerdem
spiegelt der
Kommentar von Arno Vogel,
Therap. Leiter des CIC
Schleswig-Kiel, eine fachlich sehr
fundierte und äußerst liberale
Meinung wider, die die DCIG
unumwunden teilt.
Neues
von den Weltrekordlern aus Herford
(3. September 2010)
Guinness-Weltrekord lediglich
noch ein Verwaltungsakt
„Wir
haben gestern den Guinness-Antrag
fertig gestellt“, sagt Dennis
Heitmann. „Das war noch einmal eine
Wahnsinnsarbeit.“ Vor einem Monat waren
Heitmann und
Diplom-Geologe Chris Masurenko
angetreten, um dem Wahnsinn ein
Schnippchen zu schlagen. Letztlich
brachen die beiden Tennisrecken den
bis dahin gültigen Weltrekord im Dauertennis:
55 Stunden 55 Minuten und 55
Sekunden spielten beide. Was nun
Heitmann und Masurenko – großartig
unterstützt durch Jannik Ratzke und
Dirk Sypli – in den vergangenen
Wochen an Verwaltungsarbeit
geleistet haben, ist fast ebenso
rekordverdächtig.
„Das
Vorbereiten der Daten hat schon weh
getan. Ich habe einen ausführlichen
Matchbericht verfasst, den wir
ungefähr zehnmal überarbeitet haben
und an dem dann trotzdem immer wieder Änderungen
zu machen waren“, schreibt Chris Masurenko
aus Goiania in Brasilien, wo er
derzeit für sechs Wochen beruflich
weilt. „Dirk Sypli hatte dabei den
schlimmsten Part, mit der
Bearbeitung des Videos: Er hat
mehrere Abende und Nächte daran
gesessen und musste sich erst in
eine neue Videosoftware
einarbeiten.“ Hintergrund:
Programmierer Sypli – ein ehemaliger
Schwimm-Kollege Masurenkos aus
Herford – hatte die knapp 56 Stunden
komplett auf Video aufgezeichnet.
Die bewegten Bilder dienen der
Guinness-Jury zur Verifizierung des
Rekord-Matches.
„Während wir eigentlich nur Tennis
spielen mussten, haben sich viele
Leute den Kopf über unsere Daten
zerbrochen. Der Aufwand ist
riesengroß, deshalb schäme ich mich
zu sagen, dass ich meinen Beitrag
zur Verwaltungsarbeit schon ganz
schön anstrengend fand. Natürlich wäre es
schön, wenn der Rekord offiziell
anerkannt wird. Aber, das Wichtigste
bleibt für mich auch weiterhin der
emotionale Part und der
Spendenerfolg für die Deutsche
Cochlear Implant Gesellschaft.“,
schreibt Masurenko weiter.
Von
„Teamwork, Teamwork,
Teamwork“, berichtet
Wirtschaftsmathematiker Dennis
Heitmann. „Jannik Ratzke und ich
haben zwei Abende und Nächte das
Logbuch erstellt. Mit Dirk Sypli
hatte ich heute Nacht eine
Dauertelefonkonferenz in Sachen
Videoschnitt“, schildert der
28-Jährige die bürokratische
Herkulesaufgabe. Dann packen ihn die
Emotionen: „Aber das Beste an der
ganzen Sache ist: Alle machen das
freiwillig und bieten uns ihre Hilfe
an! Das kann ich gar nicht oft genug
sagen!“ Wie
gesagt: Der bisherige Weltrekord ist
übertroffen, der Antrag ist
fertig gestellt, jetzt ist die
offizielle Weltrekord-Bestätigung
durch Guinness nur noch ein
Verwaltungsakt. Heitmann und
Masurenko – fantastisch unterstützt
durch die Damen und Herren der TSG
Herford – haben es einmal mehr
möglich gemacht.
Michael Loskarn, Geschäftsführer
der DCIG
Neues
von den Weltrekordlern aus Herford
(20. August 2010)
Von Tennisgöttern, Nash-Theorem und
einem absolut unkooperativen Spiel
Vor
exakt zwei Wochen sind Chris
Masurenko und Dennis Heitmann auf
eine fantastische Reise ins Land des
eisernen Willens gestartet. Tennis
wollten sie spielen. Aber nicht eben
mal ein hartes Match, sondern
unfassbare 55 Stunden 55 Minuten und
55 Sekunden. Und was der 42-jährige
Geologe Masurenko und sein 14 Jahre
jüngerer Einzelpartner Dennis
„Tennisgott“ Heitmann – wie ihn
seine Kollegen der 1.
Herrenmannschaft der TSG Herford
während des Marathonmatches via
Banner titulierten – an
Willensleistung ablieferten, war
wirklich einen Weltrekord wert.
Ganze 18 Stunden 23 Minuten und 55
Sekunden packten die beiden Akteure
auf den bis dato aktuellen
Weltrekord zweier Holländer drauf.
„Ich wollte nicht wieder, wie im
vergangenen Jahr, um ein paar
Stunden übertrumpft werden“,
antwortete Masurenko auf die Frage,
warum es denn heuer knappe 56
Stunden sein mussten. Im vergangenen
Jahr hatte sich der Vater zweier
Söhne, einer davon mit CI versorgt,
mit seinem Cousin, Thorben Orlowski,
33 Stunden 33 Minuten und 33
Sekunden gematcht und wurde einige
Wochen später von den Oranjes knapp
vier Stunden getoppt.
Auch
heuer sollte Orlowski erneut mit von
der Partie sein. Allein, 13 Stunden
vor Beginn des Matches erschütterte
eine brutale Nachricht das
Organisations-Team rund um
TSG-Präsident Hermann Pohlmann:
Thorben war aufgrund eines
Bandscheibenvorfalles außer Gefecht
gesetzt. An dieser Stelle begann nun
die fantastische Geschichte dieses
Events, dessen komplette Erlöse der
DCIG zufließen werden: Innerhalb von
45 Minuten entschloss sich Doktorand
Heitmann, für Thorben Orlowski
einzuspringen. Gut, ich gebe zu,
geschätzte Leser, ich hatte als eine
Art Katalysator gedient und im
richtigen Moment Dennis Mut
zugesprochen. Jedoch, eines seien
Sie bitte versichert, ich wusste von
der ersten Sekunde an, dass es
dieser baumlange Hüne schaffen wird,
denn seine mentale Stärke stand ihm
förmlich ins Gesicht geschrieben.
Umso erhebender und ergreifender war
das Gefühl, diese sympathischen
Marathon-Männer nach der Rekordzeit
in die Arme zu schließen und sich
den Freudentränen zu ergeben.
Derweil hat der Alltag die beiden
Tennis-Weltrekordler längst wieder
eingeholt. Geologe Masurenko – der
im richtigen Leben dem Schoße Mutter
Erdes Edelmetalle entlockt, anstatt
gut aussehenden, groß gewachsenen
jungen Herren tage- und nächtelang
Tennisbälle um die Ohren zu knallen
– weilt derzeit beruflich im Kosovo.
„Tennisgott“ und
Wirtschaftsmathematiker Heitmann
setzt sich dagegen alltäglich mit so
spannenden Dingen wie dem Theorem
von Nash auseinander, welches die
Existenz von Gleichgewichten in
nicht kooperativen Spielen
beschreibt. Na ja, also wenn jemand
Ahnung von Gleichgewichten in nicht
kooperativen Spielen hat, dann wohl
der Herforder „Fast-Doktor“. Mr.
John Forbes Nash Jr., Sie mögen mir
dies bitte verzeihen, auch wenn
dieses Gleichgewichtstheorem nach
Ihnen benannt wurde, Sie waren 1950
lediglich ein genialer Theoretiker.
Unsere beiden „Herforder“ – Chris
Masurenko wurde in Herford geboren –
haben es in der Praxis bewiesen: 72
zu 72 spielten sie nach Sätzen. Mehr
Gleichgewicht kann es wohl kaum
geben, in einem so überhaupt nicht
kooperativen Spiel wie Tennis. Oder
was meinen Sie, Mr. Nash?
Michael Loskarn, Geschäftsführer der
DCIG
Der Weltrekord im Dauertennis ist
geschafft!
(13. August 2010)
Es gab Ärzte, die
prophezeiten Chris Masurenko und
seinem Gegenspieler Halluzinationen
und solche, die hielten beide gar
für lebensmüde. Dies alles konnte
Chris Masurenko und Dennis Heitmann
nicht davon abhalten, drei Tage
lang, von Freitagmorgen um 9 Uhr bis
Sonntagspätnachmittag um 17 Uhr
Tennis zu spielen. 55 Stunden, 55
Minuten und 55 Sekunden haben
Masurenko (42) und Heitmann (28) auf
dem Gelände der
Tennisspielgemeinschaft Herford die
Bälle hin- und her geschmettert. Am
frühen Sonntagabend haben die beiden
den bis dahin gültigen Weltrekord im
Dauertennis von 37,32 Stunden
gebrochen und damit neue Maßstäbe
gesetzt.
Völlig
ohne Vorbereitung meisterte Dennis
Heitmann (28) diese extreme
Herausforderung. Als Masurenkos
Cousin Thorben Orlowski, der sich
seit Monaten intensiv auf das
dreitägige Match vorbereitet hatte,
am Donnerstagabend wegen eines
Bandscheibenvorfalles absagen
musste, sprang Heitmann spontan ein.
„Diesen Mut und diese Leistung kann
man gar nicht hoch genug bewerten“,
lobt Franz Hermann, Präsident der
Deutschen Cochlear Implant
Gesellschaft (DCIG).
In herausragender Weise profitiert
die DCIG, für deren Arbeit der Erlös
des dreitägigen Turniers mit buntem
Programm bestimmt ist, vom Erfolg
der beiden Amateursportler. Chris
Masurenko und seiner Frau Daniela,
deren Sohn Malte im Oktober 2001 mit
einer an Taubheit grenzenden
Schwerhörigkeit zur Welt gekommen
war und der dank zweier
Cochlea-Implantate heute wie jedes
andere Kind hören und sprechen kann,
war es mit der Aktion darum
gegangen, das Cochlea-Implantat
bekannt zu machen. „Es ist einfach
ein Wunder, wie das alles
funktioniert und wie Malte damit
umgeht“, sagt Chris Masurenko. Viele
Eltern von Gehörlosigkeit oder
hochgradiger Schwerhörigkeit
betroffener Kinder wüssten jedoch
nicht von dieser Möglichkeit. Die
Arbeit der DCIG, durch intensive
Öffentlichkeitsarbeit über die
Möglichkeiten des Hörens mit CI zu
informieren, sei deshalb so wichtig
und unterstützenswert.
Dass es gelungen ist, das CI in den
Focus der Öffentlichkeit zu rücken,
daran lässt Franz Hermann, Präsident
der DCIG, keinen Zweifel: „Der
Tennis-Weltrekord von Herford hat
das CI in die Medien gebracht, und
die Menschen sind darüber
miteinander ins Gespräch gekommen.“
So hätten sich zwischen den
CI-Trägern unter den Besuchern und
normal hörenden viele Gespräche
entwickelt. „Viele normal Hörende
haben hier zum ersten Mal erlebt,
wie gut eine Unterhaltung mit
CI-Trägern gelingt“, führt Chris
Masurenko aus.
Große Anerkennung zollen
DCIG-Präsident Franz Hermann und
DCIG-Geschäftsführer Michael Loskarn
den vielen ehrenamtlichen Helfern
der Tennissportgemeinde Herford, die
für einen reibungslosen Ablauf der
dreitägigen Veranstaltung mit buntem
Programm sorgten.
Den beiden Sportlern geht es –
abgesehen von schwächeren Muskel-
und Gelenkschmerzen – gut. „Ich
hätte vermutlich sogar noch Energie
für eine weitere Nacht gehabt“, sagt
Chris Masurenko. Die befürchteten
Halluzinationen seien ausgeblieben,
die Regeneration laufe planmäßig.
Dennis Heitmann, der seinen Arm am
Tag nach dem geglückten Weltrekord
zunächst nicht heben konnte, hat
bereits eine Urlaubsreise
angetreten. Nur die Tränen der
Überwältigung stiegen beiden hin und
wieder in die Augen. „Was wir
geschafft haben, wird uns erst jetzt
richtig bewusst“, sagt Masurenko.
Die Anerkennung des Erfolgs durch
die Mitarbeiter des Guinness Buches
der Rekorde steht noch aus. Bis zum
offiziellen Eintrag werden
erwartungsgemäß noch einige Wochen
vergehen.
Juliane Fischer-Kern
Redaktion
Schnecke/schnecke-online
Jawoll, wir sind Weltrekord!
(8. August 2010)
Wir sind
Weltrekord!!! Was Chris Masurenko
und Dennis Heitmann geleistet haben,
ist einfach nicht zu fassen. Mit
einer schier unmenschlichen
Willensleistung haben Chris und
Dennis den neuen Guinness-Weltrekord
im Dauertennis nach Herford in
Ostwestfalen geholt. Nach exakt 55
Stunden 55 Minuten und 55 Sekunden
hatte ich die Ehre, die Uhr zu
stoppen. Was dann über den Center
Court der TSG hereinbrach, war ein
überschäumendes Wechselbad der
Emotionen! Unzählige Zuschauer
stürmten auf den Platz und feierten
die Akteure, lagen sich gegenseitig
mit Tränen in den Augen in den Armen
und waren Zeugen einer fantastischen
Geschichte des Tennissports
geworden.
Die
Dramatik dieser Geschichte nahm
bereits am Donnerstagabend ihren
Lauf, als Dennis Heitmann – Spieler
der ersten Herrenmannschaft der TSG
– all seinen Mut zusammenraffte und
sich die wahnwitzige Idee ins
Großhirn brannte, über 55 Stunden
Tennis zu spielen. Hintergrund:
Thorben Orlowski, der sich mehrere
Monate auf das Event vorbereitet
hatte, war wegen eines
Bandscheibenvorfalles ausgefallen.
Umso erhebender und ergreifender war
das Gefühl, diesen baumlangen Kerl
nach der Rekordzeit in die Arme zu
schließen und sich den Freudentränen
zu ergeben. Und dann Chris: Ein
kurzer Blick in seine Augen – Augen,
wie sie nur Siegertypen haben – eine
tiefe Umarmung, die mir einen
Emotionsschauer über den Rücken
jagte. Dieser Mann ist wirklich kein
Gewöhnlicher. Was er im Kopf hat,
das setzt er um. Dann ergreift er,
der Vater eines mit CI-versorgten
Sohnes, das Mikrofon, richtet seinen
Dank an seine Mutter, wobei seine
Stimme bricht, richtet seinen Dank
an Dennis und die Verantwortlichen
und spricht davon, dass der Sinn
dieser Aktion jener war, den
Bekanntheits-grad des Cochlea-Implantates zu steigern.
Dieser Mann ist einfach einzigartig.
Lieber
Chris, lieber Dennis, liebe Freunde
der TSG Herford – allen voran
Vorsitzender Hermann Pohlmann: Ihr
habt Geschichte geschrieben! Und
dies zugunsten der DCIG. Mein Dank
aus tiefstem Herzen gilt Euch allen,
und zwar im Namen aller mit CI
versorgten Menschen. Diese Tage
werde ich nie mehr vergessen, da sie
sich ins Herz gebrannt haben. Jawoll,
wir sind Weltrekord!
Michael
Loskarn, Geschäftsführer der DCIG
06. -
08. August 2010, Herford
Guinness World Records™
- Weltrekordversuch zugunsten der
DCIG
Auf der
wunderschönen Anlage der TSG
Herford, Ernstmeierstraße 13, werden
Chris Masurenko,
Vater eines CI-Kindes, sowie Dennis
Heitmann über 55 Stunden
am Stück Tennis spielen und den
aktuellen Weltrekord brechen.
Sämtliche Erlöse aus diesem Event
fließen der DCIG zu. Jedermann ist
herzlich eingeladen, dieses
Wochenende zu einem unvergesslichen
Erlebnis werden zu lassen.
Nähere
Angaben zur Veranstaltung finden Sie
hier!
Kontakt:
Michael Loskarn, DCIG e.V.,
Rosenstraße 6, 89257 Illertissen,
Tel. 07303/9284313, Fax -/43998,
E-Mail: michael.loskarn@dcig.de
9.
Juli bis 11. Juli 2010, Nieheim
Literaturwochenende 2010, Weberhaus
Nieheim
Kosten
im Einzelzimmer 160 €, für
DCIG-Mitglieder 145 €
Bei
Interesse wenden Sie sich bitte an:
Heinz Lemmen,
Albert-Schweitzer-Straße 17, 33104
Paderborn, Telefon und Fax
05254/10362, E-Mail: hlemmen@arcor.de
Juni
2010:
5. Deutscher
CI-Tag:
Prof. Roland Laszig bei Frank
Elstner
Im Rahmen des 5. CI-Tages
haben
Prof. Dr. Roland Laszig,
Geschäftsführender Direktor der
HNO-Uniklinik Freiburg, und
Ann-Kathrin Rauch, CI-Trägerin,
Medizinstudentin und "Cochlear
Graeme Clark"-Stipendiatin, dem CI
Gehör verschafft. In der SWR-Sendung
"Menschen der Woche" mit Frank
Elstner sprachen Laszig und Rauch über die Chancen
und Möglichkeiten, die
Hörgeschädigten durch eine
CI-Versorgung erwachsen können. Am
1. Juli war der Freiburger
Professor dann zusammen mit Sebastian Spreizer, CI-Träger und
Student der Neurobiologie, in der
"großen Show der Naturwunder" zu
sehen. Frank Elstner und Ranga
Yogeshwar – unterstützt durch Laszig
und Spreizer – klärten an diesem
Abend zur Prime Time ein Millionenpublikum
über das "Medizinwunder" CI auf.
5. Deutscher
CI-Tag: "Wir haben uns Gehör
verschafft!"
"Wir
haben uns am Samstag bundesweit
Gehör verschafft", zieht
DCIG-Geschäftsführer Michael Loskarn
zufrieden Bilanz. Eine breite und
überaus positive Resonanz fand auch
in diesem Jahr der nun schon
traditionelle bundesweite
Cochlea-Implantat-Tag, der am
vergangenen Samstag an knapp 70
Standorten im gesamten Bundesgebiet
begangen wurde. „Cochlea-Implantat:
Wir verschaffen uns Gehör!“, so das
Motto des Aktionstages, der von der
Deutschen Cochlear Implant
Gesellschaft e. V. (DCIG) und den
ihr angeschlossenen
Regionalverbänden und
Selbsthilfegruppen organisiert wird.
„Ob CI-Träger und gehörlose
Menschen, ob erwachsene
Hörgeschädigte und Eltern
hörgeschädigter Kinder oder einfach
am Thema Interessierte – alle
nutzten unseren bundesweiten
Aktionstag einmal mehr als lebendige
Plattform für Information und
gegenseitigen Austausch, und zwar
mit allen
Kommunikationsmöglichkeiten“, so
Franz Hermann, Präsident der DCIG.
„Erneut ist es uns gelungen, das
Cochlea-Implantat als die
wegweisende medizinische Lösung für
viele gehörlose, ertaubte und
hochgradig hörgeschädigte Menschen
vorzustellen und es noch bekannter
zu machen. Unser Dank gilt den
zahlreichen Aktiven der
Selbsthilfegruppen, CI-Kliniken und
Rehabilitationszentren, allen HNO-
und Logopädie-Praxen,
Bildungseinrichtungen und Schulen,
Hörgeräte- und CI-Akustikern, die
den 5. bundesweiten CI-Tag mit ihren
Beiträgen bereichert und so zum
großen Erfolg der Aktion beigetragen
haben.“
24.
April 2010, Köln
Informationsveranstaltung
mit Fachreferaten zur
Cochlea-Implantat-Versorgung
und
Generalversammlung der Deutschen
Cochlear Implant Gesellschaft e.V.,
24. April 2010 im Holiday Inn
- Am Stadtwald, Köln
Das
Programm zu unserer
Informationsveranstaltung, die
Tagesordnung für die
Generalversammlung und das
Anmeldeformular
können
Sie als pdf herunterladen.
Wir
freuen uns über Ihre Anmeldung! Bei
Fragen wenden Sie sich bitte an:
DCIG e.V., Geschäftsstelle, Postfach
3032, 89253 Illertissen, Tel.
07303/3955,
Fax -/43998,
E-Mail:
franz.hermann@dcig.de
"Rehabilitation nach CI-Versorgung"
- Infoveranstaltung in Köln
„Eines
Tages wird das CI voll im Schädel
implantiert
werden. Das ist mein
Herzenswunsch“, konstatierte Prof.
Dr. Dr. Karl-Bernd Hüttenbrink,
Uni-Klinik Köln, bei der
Informations-veranstaltung zum CI
der DCIG in Köln, an der ca. 90
Personen teilnahmen. Hintergrund
finden Sie auf
schnecke-online.
DCIG bedankt sich bei Ute Jung
und Michael Schwaninger
In den vergangenen sieben Jahren
haben Ute Jung, Neuwied, und Michael
Schwaninger, Bad Nauheim, maßgeblich
die Geschicke der DCIG mitbestimmt.
Als Vizepräsidenten der DCIG ebneten
sie beispielsweise den Weg hin zur
Professionalisierung, setzten sich
für den kontinuierlichen Ausbau der
Öffentlichkeitsarbeit ein und
förderten unsere Jugend. Für dieses
außerordentliche Engagement bedankt
sich die DCIG ausdrücklich. Aus
privaten Gründen stellten beide Ihre
Ämter bei der Generalversammlung in
Köln zur Disposition. Hier finden
Sie unsere ausführliche
Berichterstattung zu
Ute Jung und
Michael Schwaninger.
DCIG-Generalversammlung in Köln -
Franz Hermann im Amt bestätigt
Die
Deutsche Cochlear Implant
Gesellschaft e.V. hat bei der
Generalversammlung am 24. April 2010
in Köln ihre Weichen für die
kommenden Jahre gestellt. In der
Domstadt wurde Franz Hermann für
weitere vier Jahre im Amt bestätigt.
Für Ute Jung und Michael Schwaninger
– beide stellten aus persönlichen
Gründen ihre Ämter zur Verfügung –
wurden Sonja Ohligmacher, Stuttgart,
und Dr. Detlef Stückgen, München,
einstimmig ins Präsidium der DCIG
gewählt. Weitere Informationen
finden Sie auf
schnecke-online.
02.
April bis 10. April 2010, Österreich
Gleichgewichts- und
Kommunikationstraining der DCIG auf dem Mölltaler Gletscher
für jugendliche
und junge Erwachsene mit
Hörschädigung (Alter: 14 - 25 Jahre)
Auch heuer findet unsere Skifreizeit erneut auf
dem Mölltaler Gletscher statt. Neu:
Katrin Mehlo hat von Ute Jung die
Organisationsleitung übernommen.
DCIG-Vizepräsidentin Jung zeichnet
jedoch nach wie vor
gesamtverantwortlich. Die Veranstaltung wird
über den Kinder- und Jugendplan des
Bundes gefördert.
Das
aktuelle Infoblatt findet Ihr
hier.
Und hier geht´s zum
Anmeldeformular.
Aktuelle Eindrücke und Fotos von
Teilnehmern der Skifreizeit 2009 auf
dem Mölltaler Gletscher hier als pdf:
Tagebuch_Ski2009
07. und 08. November 2009 in München
"Ein voller Erfolg":
Symposium zum Cochlea Implantat:
"Profession und Selbsthilfe Hand in
Hand"
und
Festabend "20 Jahre Fachzeitschrift
Schnecke"
"Unser Symposium zum Cochlea
Implantat am 07. und 08. November in
München war ein voller Erfolg", zieht
Michael Loskarn, Geschäftsführer der
DCIG, zufrieden Bilanz. "Das
Feedback, das wir direkt nach der
Veranstaltung erhielten, bzw. jenes
aus den Fragebögen, bewegt sich - in
Noten ausgedrückt - um 1,5", so
Loskarn weiter. Was das DCIG-Team an
Informationen rund um das Cochlea
Implantat in München präsentiert
habe, könne sich wirklich sehen
lassen.
Seinen Dank richtete der Illertisser
in erster Linie an die Referenten,
die äußerst kurzweilige und
informative Vorträge zum Besten
gaben: "Die Qualität der Vorträge
wurde von knapp 90 Prozent unseres
Publikums mit sehr gut bis gut
bewertet", las der DCIG-Mann aus der
Evaluation.
Loskarn: "Der Dank gebührt all
jenen, die zum fantastischen
Gelingen unseres Symposiums
beigetragen haben."
Einen
ausführlichen Bericht finden Sie
hier.
November
2009:
DCIG-Vizepräsidentin erste gehörlose
Schulleiterin bundesweit
Ute Jung, Vizepräsidentin der
Deutschen Cochlear Implant
Gesellschaft, ist Ende November als
erste gehörlose Schulleiterin in
Deutschland offiziell ins Amt
eingeführt worden. Bereits seit
August dieses Jahres leitet die
48-jährige die Landesschule für
Gehörlose und Schwerhörige in
Neuwied, Rheinland-Pfalz. Die
Deutsche Cochlear Implant
Gesellschaft gratuliert Ihrer
Vizepräsidenten und wünscht ihr viel
Erfolg im neuen Job. Weitere
Einzelheiten lesen Sie
hier.
Juni 2009:
Untertitel-Petition
Die Deutsche Cochlear Implant
Gesellschaft unterstützt die
aktuelle Untertitel-Petition. Am
1.
Juni 2009 ist der 12.
Rundfunkänderungsstaatsvertrag
in Kraft getreten. Auch die DCIG
erachtet es für sinnvoll, die
Formulierung in §3, (2) enger zu
fassen, um alle Anbieter zum Ausbau
barrierefreier Sendeinhalte zu
verpflichten.
März 2009:
Wechsel der personellen Besetzung
beim Hörtrainingsseminar der DCIG
e.V.
Das langjährige Hörtrainingsseminar
der Deutschen Cochlear Implant
Gesellschaft wird
ab 2009 von Christl Vidal und Margit
Gamberoni geleitet. Als Dank für das
langjährige Engagement der
bisherigen Organisatoren hat die
Redaktion Schnecke eine Extraausgabe
zum Hörtrainingsseminar aufgelegt.
Diese kann
hier als pdf Datei
heruntergeladen werden.
Vielen Dank den "Ehemaligen"! Den
"Neuen" wünschen wir einen guten
Start!
Wahlprüfsteine der DCIG
Die DCIG hat im Hinblick auf das
Wahljahr Wahlprüfsteine entwickelt.
Diese stehen hier als
pdf download
zur Verfügung.
Online Ausgabe der Fachzeitschrift
Schnecke seit dem 14. November im
Netz:
Die Fachzeitschrift Schnecke
informiert Interessierte seit 14.
November neben der Printausgabe auch
über eine ergänzende Online Ausgabe
der Zeitschrift und hat die
Schwerpunkte Hören und Verstehen -
CI und Hörgerät. Schauen Sei doch
mal rein
unter
www.schnecke-online.de
Neuerscheinung: "Cochlear
Implant heute"
Cochlear Implant heute, Ernst, Arne;
Battmer, Rolf-Dieter (Hrsg.), 2009,
Softcover,
ISBN: 978-3-540-88235-0,
Erscheinungstermin: Januar 2009,
Ladenpreis 29,95 €
Das vorliegende Buch wendet sich an
Patienten, interessierte Ärzte und
all jene, die
sich rund um das Thema Cochlear
Implant informieren wollen. Die
Entscheidung, ob ein
taub geborenes Kind oder ein
ertaubter Mensch mit solch einer
Innenohrprothese versorgt werden
soll, welche Voraussetzungen erfüllt
sein müssen, wie der operative
Eingriff abläuft
und in welchem Umfang eine Hör-
und/oder Sprachtherapie danach
notwendig sind, all
diese Fragen werden im vorliegenden
Band von führenden Experten
beantwortet. Eine
wichtige Rolle in der Begleitung
hörgeschädigter Menschen spielen
Selbsthilfe-
organisationen. Deshalb freuen wir
uns besonders, dass die Deutsche
Cochlear-Implant-Gesellschaft einen
Beitrag zum vorliegenden Buch
beigesteuert hat.
(Quelle: Springer Verlag) Das Buch
kann online bestellt werden unter:
http://www.springer.com/medicine/otorhinolaryngology/book/978-3-540-88235-0
Wissenschaftlicher Beirat der
Deutschen Cochlear Implant
Gesellschaft e.V.
und der Redaktion Schnecke im Amt:
Wir begrüßen die Mitglieder des
wissenschaftlichen Beirates und
freuen uns
auf ein gute Zusammenarbeit und
regen Austausch:
Udo Barabas, Prof. Dr. U. Baumann
Prof. Dr. Dr. K. Begall, Barbara
Bogner Prof. Dr. G. Diller, Tobias
Fischer, Jan Haverland, Dr. S.
Helbig. Marlis Herzogenrath,
Priv.-Doz.
Dr. G. Hesse, Prof. Dr. M.
Hintermair, Prof. Dr. Dr. U. Hoppe,
Prof. Dr. U. Horsch
Prof. Dr. A. Keilmann, Prof. Dr. Dr.
B. Kollmeier, Stefanie Kröger
Prof. Dr. Dr. h.c. R. Laszig, Prof.
Dr. Th. Lenarz, Prof. Dr. A.
Leonhardt, Dr. O. Rien Prof. Dr. St.
Rosahl, Anna Stangl, Dr. Th.
Steffens, Prof. Dr. J. Strutz, W.
van Treeck, Arno Vogel
Prof. Dr. M. Walger, Maria Wisnet
Dezember 2008:
Cochlea Implantation in
Deutschland
In Deutschland gibt es bislang
kein Zentralregister im Bereich
Cochlea Implantate auf das
Interessierte zurückgreifen können.
Die Deutsche Cochlear Implant
Gesellschaft geht von folgenden
Zahlen aus: In Deutschland werden
ca. 1.900 Implantationen pro Jahr
vorgenommen. Die Zahl der bilateralen
Versorgung liegt bei ca. 500, 800
Kinder
werden pro Jahr mit CI versorgt. Der
Verband rechnet mit zwischenzeitlich
20.000 CI-Trägern
in Deutschland. Die Rate der
Reimplantationen liegt in
Deutschland bei ca. 2%. Weltweit
leben ca. 130.000 CI-Träger. Zur
Stärkung der Transparenz fordert die
DCIG die Einführung eines
Zentralregisters für Cochlea
Implantate. Die Schweiz hat es
bereits vorgemacht.
Dez. 2008
Hirnstammimplantate ( ABI )weltweit:
weltweit mehr als 600 Menschen
sind mit einem Hirnstammimplantat
versorgt
Quelle: Prof. Rosahl, Erfurt
Juni 2008:
Stellungnahme der DCIG zum Schreiben
der Humboldt-Universität
Die DCIG
hat am 29. Mai eine
Stellungnahme von zwei Lehrern der
Abteilung
"Gebärdensprachdolmetschen" der
Humboldt-Universität zum Deutschen
CI-Tag erhalten. Die Stellungnahme
und die Antwort der DCIG stellen wir
hier als pdf zur Verfügung.
Schreiben der Humboldtuniversität
und
Antwort der DCIG und
2. Schreiben Fries/ Geißler
Unterschriftenaktion der Prof. Ernst
Lehnhardt Stiftung für bessere
Leistungen beim bundesweiten
Hörscreening:
Zuneigung, Gefahr,
Informationsaustausch, Wissen, Lust,
Trost, Unterhaltung – das ganze
Leben besteht aus Tönen. Stellen Sie
sich vor, was es für eine junge
Mutter bedeutet,
die Taubheit ihres Kindes nur aus
Kostengründen zu spät zu bemerken.
Die Prof. Ernst
Lehnhardt Stiftung fordert gleiche
Chancen: Neonatales Hörscreening und
Tests im Vorschulalter für alle!
Unter
www.schenken-sie-kindern-gehoer.de
können Sie sich in eine
elektronische Unterschriften-Liste
eintragen und stimmen mit Ihrem
Eintrag für bessere Leistungen beim
bundesweiten Hörscreening für
Kinder. Für Fragen zur Aktion steht
Ihnen die Prof. Ernst Lehnhardt-Stiftung
zur Verfügung:
http://www.lehnhardt-stiftung.org
Telefon + 49 7631 123 67; E-Mail:
info@lehnhardt-stiftung.org
Projekt "Hörbuch und CI" geht
online:
Unter
www.hoerbuchundci.de
werden seit wenigen Tagen
Hörbuchvorschläge zum
"Hören üben mit CI" vorgestellt. Die
Nutzer können zudem selbst
Vorschläge einsenden.
Viel Spaß beim Stöbern und
Ausprobieren !
Kontakt:
Hörtherapiezentrum
Potsdam
Käthe-Kollwitz-Haus, Zum Jagenstein
20, 14478 Potsdam,
Telefon: 0331 - 60 12 331
Telefax: 0331 - 20 05 6443,
E-
Mail:
htz.potsdam@web.de
Deutsche Cochlear Implant
Gesellschaft unterstützt Resolution
"Hörgeräteversorgung"
Gemeinsam mit dem Deutschen
Schwerhörigenbund und anderen
Behindertenverbänden fordert die
DCIG von Politik,
Krankenkassen, Reha-Trägern und
anderen Akteuren im Gesundheitswesen
die Finanzierung einer
qualitätsgesicherten
Hörgeräteversorgung für
hörgeschädigte Menschen im Rahmen
der Teilhabe an der Gesellschaft und
insbesondere am Arbeitsleben. Nähere
Informationen auf den Seiten des
DSB´s unter:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/MAIN/aktion.asp?inhalt=HOERGERAETE/uebersicht
DCIG engagiert sich für ein
barrierefreies Internet-Radio für
schwerhörige,
gehörlose und ertaubte Menschen
Ein ambitioniertes Projekt
entwickelt die Health- Media
e.V. und Radio4Handicaps.
Die Idee, ein barrierefreies
Internet- Radio für schwerhörige,
gehörlose und ertaubte Menschen zu
entwickeln begrüßt die DCIG sehr.
Michael Schwaninger, Vizepräsident
der DCIG wird als Botschafter für
das Projekt aktiv sein. Das
Präsidium und Geschäftsführung der
DCIG
wünschen den Verantwortlichen gutes
Gelingen bei der Umsetzung einer
hervorragenden
Sache. Mehr Infos zu
Radi4handicaps gibt es hier:
www.radio4handicaps.de
Februar 2007:
Abschlussbericht des IQWIG:
Früherkennung von Hörstörung bei
Neugeborenen
Der Abschlussbericht des
Instituts für Qualität und
Wirtschaftlichkeit im
Gesundheitswesen liegt seit dem 30.
April vor: Der Bericht hier als
download:
www.iqwig.de/download/S0501_Abschlussbericht_Frueherkennungsuntersuchung_
Bereits im November 2006 bezog
die DCIG Stellung zum
Neugeborenen-Hörscreening:
"Früherkennungsuntersuchung von
Hörstörungen bei Neugeborenen"
Die Bedeutung eines flächendeckenden
Neugeborenen-Hörscreenings
für das Institut für Qualität und
Wirtschaftlichkeit im
Gesundheitswesen (IQWiG)
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